Mittel gegen Heuschnupfen

Hatschi! Für viele Pollenallergiker geht die Heuschnupfen-Saison schon früh los. Je nach Wetter und Region ist bereits ab Mitte Februar heftiger Pollenflug von Erle und Hasel möglich. Vier Wochen später sind die Pappel-Pollen dran.

Neben Medikamenten (Antihistaminika) können natürliche Mittel helfen, die Symptome zu mildern oder ihnen vorzubeugen.

Ursachen und Symptome

Bei Heuschnupfen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf einige Pollen, zum Beispiel die von Hasel, Erle, Pappel oder Weide. Beim Kontakt mit diesen Pollen setzt der Körper eines Allergikers vermehrt Botenstoffe wie Histamin frei. Diese lösen die lästigen Symptome aus: Niesattacken, juckende und tränende Augen, laufende Nase.

Betroffene sind den Beschwerden nicht hilflos ausgeliefert: Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und andere natürliche Stoffe (natürliche Antihistaminika) setzen die Ausschüttung des Botenstoffs, der die Immunabwehr alarmiert, herab oder bauen ihn ab.

Zur Linderung der Symptome kann es sinnvoll sein, diese Stoffe in Form eines Mikronährstoffpräparates einzunehmen. Es gibt auch Kombiprodukte. Mehr Infos zu Mikronährstoffen und ihrer Anwendung finden Sie auf www.vitamindoctor.com/heuschnupfen.

Immunsystem stärken: Probiotika

Nützliche Bakterien (Probiotika) erweisen sich bei der Bekämpfung von Allergien als wirksam. Im Darm fördern sie die Regulation des Immunsystems und können Überreaktionen verhindern. In einigen Studien linderte die Einnahme bestimmter Bakterienarten deutlich Symptome wie verstopfte oder laufende Nase und Jucken. Wichtig dabei ist, die Probiotika mindestens 8 Wochen lang einzunehmen.

Schwarzkümmelöl und Omega-3-Fettsäuren

Auch Schwarzkümmelöl hat sich gegen eine Reihe von allergischen Erkrankungen vor allem der Atemwege bewährt. Bei Heuschnupfen senkt es den Spiegel an entzündungsfördernden Botenstoffen. In einer Vorstudie milderten 40-80 Milligramm Schwarzkümmelöl pro Kilogramm Körpergewicht die Allergiesymptome.

Omega-3-Fettsäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung. Sie sind daher bei Allergiebeschwerden empfehlenswert. In einer Studie schwächte die Einnahme dieser Fettsäuren die Reaktion der Bronchien bei Kontakt mit kleinen Allergen-Mengen ab. Leinöl oder fettreiche Fische wie Lachs zählen zu den wichtigen Omega-3-Lieferanten. Der Bedarf kann aber auch durch die Einnahme von Präparaten aus Fischöl oder Algen gedeckt werden.