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Verstopfung: Das hilft gegen einen trägen Darm

Verstopfung: Das hilft gegen einen trägen Darm

Verstopfung: Das hilft gegen einen trägen Darm

Von den winterlichen Schlemmereien ist bei vielen nicht nur das ein oder andere Kilo auf den Rippen übriggeblieben. Eine unausgewogene Ernährung kann die Verdauung stören und möglicherweise zu Verstopfungen führen. Eine ballaststoffreiche Kost sowie nützliche Darmbakterien können Betroffenen langfristig helfen.

Aufräumkommando im Darm
Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenbestandteile. Einige dienen nützlichen Bakterien im Darm als Nahrung und fördern so die Darmgesundheit. Außerdem nehmen lösliche Ballaststoffe auf ihrem Weg durch den Darm viel Wasser auf, erhöhen das Stuhlvolumen und regen die Darmbewegung an. Flohsamen zum Beispiel haben aufgrund ihrer hohen Wasserbindungsfähigkeit eine positive Wirkung bei Verstopfung. Auch Haferkleie hat sich in Studien als Helfer gegen Darmträgheit bewährt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu verzehren. Bei Verstopfung kann auf 40 bis 50 Gramm erhöht werden. Allerdings sollte die Umstellung auf eine ballaststoffreiche Kost nicht von heute auf morgen erfolgen. Es kann einige Zeit dauern, bis sich der Darm darauf eingestellt hat. Erfolgt die Ernährungsumstellung zu abrupt, ist eine vermehrte Gasbildung möglich. In der Folge können Bauchschmerzen, Blähungen und Bauchkrämpfe auftreten. Besonders wichtig ist es, zur Einnahme viel zu trinken (mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag). Ansonsten können Ballaststoffe Verstopfung sogar begünstigen.


Probiotika: Helfer im Darm
Der Begriff Probiotika bezeichnet eine Zubereitung (Lebensmittel oder Präparat) mit nützlichen Mikroorganismen (zum Beispiel Laktobazillen und Bifidobakterien). Diese reichern sich im Darm an und verdrängen ungünstige Bakterien. Das sorgt für ein gesundes Gleichgewicht. Probiotika können auch sinnvoll sein, um eine Ernährung mit mehr Ballaststoffen zu unterstützen.. Natürliche Probiotika sind zum Beispiel Joghurt und Sauerkraut. Allerdings sind in Lebensmitteln oft nicht genügend probiotische Bakterien vorhanden, um ausreichend im Darm zu wirken. Die Einnahme kann deshalb in Form von Präparaten erfolgen. Mehr Infos unter: www.vitamindoctor.com/Verstopfung. Darüber hinaus kann Bewegung stimulierend auf eine träge Verdauung wirken. Ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen bietet sich an, um Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern.